This is Girl Culture
DIE GRÜNDERIN

Warum ich das hier baue

Ich liebe tanzen und ich liebe mitsingen. Trotzdem war Ausgehen für mich lange nichts, worauf ich Lust hatte.

In einem normalen Club zahlst du immer einen Preis dafür. Auf das eigene Glas aufpassen. Schauen, wer hinter dir steht. Abwägen, ob du etwas sagst oder einfach gehst. Das ist so normal geworden, dass kaum eine es noch ausspricht — aber jede kennt es.

Vor zwei Jahren habe ich kein Ticket für die Taylor-Swift-Tour bekommen. Statt mich zu ärgern, habe ich meine eigene Party gemacht. Ich dachte, es kommen vielleicht hundert Leute.

Es wurden Räume mit 800. Ausverkauft. Und als ich das erste Mal mitten drin stand, ist mir etwas aufgefallen, womit ich nicht gerechnet hatte: Es waren fast nur Frauen. Alle haben jedes Wort mitgesungen. Niemand hat auf ihr Glas geachtet. Niemand hat sich umgedreht, um zu schauen, wer hinter ihr steht.

Das war kein Zufall und auch kein netter Nebeneffekt. Das war der eigentliche Grund, warum der Abend funktioniert hat.

Was daraus geworden ist

Aus der einen Party wurde eine Reihe. Wir haben seitdem 70 Veranstaltungen gemacht, über 20.000 Gäste, an einem einzigen Abend in 14 Städten gleichzeitig. Wir haben gelernt, wie man Türen organisiert, wie man Security auswählt, was schiefgeht und wie man es abfängt.

70Veranstaltungen bisher
20.000+Gäste
14Städte an einem Abend

Warum es jetzt einen eigenen Namen hat

Die Taylor Party hatte immer einen Anlass. Es ging um eine Künstlerin, um Lieder, die alle auswendig können. Schön — aber es hieß eben auch, dass es diesen Abend nur gibt, wenn es einen Grund dafür gibt.

Girl Culture braucht keinen Anlass. Keine bestimmte Künstlerin, kein Jubiläum, kein Thema. Nur uns.

Es ist ein Abend, an dem du tanzen kannst, ohne nebenbei aufzupassen. An dem du allein kommen kannst und nicht allein bleibst. An dem du um zwei Uhr nachts die Schuhe ausziehen und Pantoffeln kaufen kannst, weil wir wissen, dass genau das passiert.

Wir versprechen nicht, dass nirgendwo je etwas passiert. Das kann niemand. Wir versprechen, dass wir dafür planen — mit einer Ansprechperson vor Ort, mit geschultem Personal und mit Locations, die richtige Security haben. Und dass jemand da ist, wenn du sie brauchst.

Wo wir anfangen

13 Städte in Europa stehen auf der Liste. Welche den ersten Abend bekommt, entscheiden nicht wir, sondern die Anmeldungen. Wir eröffnen dort, wo die Schlange am längsten ist — das ist der ehrlichste Weg, und es heißt, dass du mitentscheidest.

Marina Serba, Gründerin von This is Girl Culture

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